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Porsche-Vergleich: 991.1 versus 991.2

Der Porsche 911 ist ein Kultobjekt. Mittlerweile gibt es den "Neunelfer" in der achten Generation. Die siebte Generation erlebte im Jahr 2015 eine umfassende Modellpflege. Aus dem 991.1 wurde der 991.2. Wo liegen die Unterschiede? Wir klären auf.

Turbo- statt Saugmotor

Erstmals in der langjährigen und vor allem erfolgreichen Geschichte des Porsche 911 wird der Sportwagen nicht mit Saugmotor, sondern mit Turbomotor ausgeliefert. Der Sechszylinder-Boxermotor ist geblieben, allerdings nur noch mit drei Liter Hubraum.

Neue Optik am Exterieur

Das Exterieur wurde mit kleinen Anpassungen versehen. Die Rückleuchten sind verändert und der Heckflügel am Sportwagen von Porsche ist etwas höher platziert. An Front und Heck wurde die Luftführung optimiert.

Aktives Fahrwerk serienmäßig

Das aktive Fahrwerk, kurz PASM (Porsche Active Suspension Management) genannt, war vor der Modellpflege gegen Aufpreis erhältlich. Im Porsche 911 991.2 ist das Fahrwerk, das auf dynamische Veränderungen reagiert, serienmäßig.

Der Porsche 911 ist ein Kultobjekt. Am 12. September 1963 wurde der allererste „Neunelfer“ präsentiert. Im Rahmen der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt stellten die Zuffenhausener den Porsche 901 vor. Das Problem: Die dreistelligen Bezeichnungen mit Null in der Mitte gehören Peugeot. Die Franzosen hatten sich diese Bezeichnung bereits schützen lassen, sodass Porsche im Jahr 1964 aus dem 901 den 911 machte. Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Von 2011 bis 2019 produzierte Porsche die siebte Generation des weltbekannten Sportwagens. Das Modell mit der Bezeichnung 991 war der erste Porsche in Aluminium-Stahl-Mischbauweise. Knapp die Hälfte der Rohkarosse besteht aus Aluminium, lediglich die sicherheitsrelevanten Bauteile blieben aus Stahl. Typisch für Porsche: Ein Sechszylinder-Boxermotor im Heck der Fahrzeuge sorgt für den nötigen Vortrieb. Die Leistung liegt zwischen 350 PS beim 911 Carrera sowie 560 PS beim 911 Turbo S.

Im September 2015 präsentierte Porsche auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt ein umfassendes Facelift für den Neunelfer. Aus dem 991.1 wurde demnach der 991.2. Mit zahlreichen Anpassungen, Änderungen und Optimierungen brachte Porsche den kultigen Sportwagen wieder auf den neuesten Stand der Technik. Die wichtigste Änderung: Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte wird die Grundversion des Neunelfer mit einem Turbomotor ausgeliefert. Hinzu kamen Änderungen am Exterieur sowie der Technik.

Auszug aus unserem aktuellen Fahrzeugangebot

Hinweis: Um Ihnen ein möglichst realistisches Gefühl für das Fahrzeugumfeld geben zu können, wurden die angebotenen Fahrzeuge zum Zweck professioneller Fotoaufnahmen im Straßenverkehr von uns bewegt. Alle angebotenen Fahrzeuge sind jedoch selbstverständlich ab sofort verfügbar und können in unserer Ausstellung der B&K Sportwagen Rheinland GmbH in Düsseldorf besichtigt werden.

Experten Tipp:
Die Unterschiede sind nicht riesig

Wer lieber einen Saugmotor möchte, der kann auch zum älteren Modell greifen.

Äußerlich lässt sich das neue Facelift nur in wenigen Punkten von seinem Vorgängen unterscheiden. Die Front wurde an einigen Stellen optimiert, die größten Anpassungen sind im Heckbereich zu sehen. Denn für das neue Antriebskonzept musste die gesamte Luftführung verändert werden. Der Turbomotor ersetzt den Saugmotor. Macht das überhaupt Sinn?

Die größte Änderung der Modellpflege steckt unter der Motorhaube. Der Saugmotor gehört der Vergangenheit an, stattdessen wird der Neunelfer von einem Biturbomotor angetrieben. Zum Einsatz kommt weiterhin der Sechszylinder-Boxermotor, allerdings schrumpft der Hubraum. Statt der 3,4 Liter bzw. 3,8 Liter stehen beim 991.2 nur noch drei Liter Hubraum zur Verfügung. In Hinblick auf die Leistung macht dies jedoch keinen Unterschied: Die Basisversion liefert nach dem Facelift sogar 370 PS statt 350 PS.

An der Grundform des Motors wurde ebenfalls gearbeitet. Um den Verbrauch zu senken und die Qualität der Abgase zu verbessern wurden die Einspritzdüsen neu angeordet. Sie sitzen nun zentral im Brennraum und spritzen den Kraftstoff mit einem Druck von 250 bar ein. Zum Vergleich: Der Druck ist mehr als doppelt so hoch wie beim Vorgänger, was eine bessere Zerstäubung im Brennraum ermöglicht. Das verhindert Rußbildung und steigert gleichzeitig die Effizienz des Antriebs. Denn: Trotz Mehrleistung ist das neue Facelift sparsamer als sein Vorgänger.

Der Motorblock ist um 1,5 Kilogramm leichter geworden, die überarbeitete Ölpumpe spart immerhin 1,1 Kilogramm ein. Deutlich größer ist der Gewichtsvorteil der Ölwanne: Hier konnte die Optimierung eine Ersparnis von zwei Kilogramm einbringen. Allerdings wurde der bisherige Saugmotor durch die Turbotechnik ergänzt. Auf jeder Seite des Motors sitzt jeweils ein Turbolader mit 49 Millimeter großen Schaufelrad sowie ein Ladeluftkühler. Die Folge ist ein Gewichtsplus von knapp 35 Kilogramm. Bedingt durch ein verändertes Abgassystem, das noch einmal 6,8 Kilogramm spart, ist der Nachfolger rund 20 Kilogramm schwerer.

Aktives Dämpfersystem

Nach der Modellpflege ist das aktive Dämpfersystem, das bei Porsche den Namen PASM trägt, seriemäßig. Zuvor war es nur gegen Aufpreis erhältlich. Auf diese Weise werden zwei Fahrwerke miteinander verbunden: Komfort für die Langstrecke, Sportlichkeit für die Rundstrecke. Im Komfort-Modus werden Bodenwellen und Unebenheiten spürbar abgefedert, während der Sport-Modus eine härtere Dämpferkennlinie zulässt. Damit wird die Aufbaubewegung minimiert und der Neunelfer ist deutlich sportlicher unterwegs.

Optimierte Luftführung

An der Frontpartie, vor allem jedoch im Heckbereich, wurden im Zuge des Facelifts einige Anpassungen vorgenommen. Der Turbomotor bekommt seine Frischluft über einen zentralen Lüftungsschlitz vor dem Heckflügel. Über diese Lüftung bekommen auch die Ladeluftkühler ihre Frischluft. Vom Luftfilterkasten gelangt die Verbrennungsluft über zwei Ansaugkanäle zu den Turboladern, die im unteren Bereich zu finden sind. Dort wird die komprimierte Luft mit Hilfe der Ladeluftkühler wieder heruntergekühlt, um sie anschließend dem Motor zuzuführen. Die aufgewärmte Kühlungsluft der Ladeluftkühler wird hinter den Rädern ausgestoßen.

Beide Versionen haben Vorteile.

Ist das Facelift wirklich besser? Über diese Frage lässt sich streiten. Der Turbomotor lässt den Neunelfer vor allem im mittleren Drehzahlbereich das volle Drehmoment abrufen. Hier hatte der Vorgänger eine kleine Schwäche. Der Zugewinn an Leistung klingt schön, im Gegenzug ist das Gewicht allerdings gestiegen. Die Effizient ist besser, macht allerdings keinen großen Unterschied. Fazit: Beide Modelle haben ihre Vorteile.

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